Archiv für September 2011

Lieber Heinz,

ab dieser Woche, darfst Du Dich wieder ohne uns zum Horst machen, Als wiedergewählter Patriarch von Neukölln. Denn leider haben Deine Kollegen von der CDU machen ihre flächendeckend plakatierte Drohung »Wir können auch anders« nicht wahr gemacht. Aber mal im Ernst: Egal was man in Neukölln wählt, es kommt immer Buschkowsky raus. Entweder das Original oder eben die etwas blasse Bü-Movie-Kopie von der C-Partei. Wäre es angesichts der Tatsache, dass mangels Staatsbürgerschaft fast 30 Prozent der erwachsenen Neuköllnerinnen und Neuköllner nicht wählen dürfen, nicht so zynisch, wir würden fast in die Leier »Wahlen ändern nichts, sonst …« unserer linksradikalen Freundinnen und Freund einstimmen.

Und noch viel ernster: Du sagst viel Richtiges. Ja es gibt, Türken, die sich nicht an die Straßenverkehrsordnung halten, es gibt sogar Schlägertypen und schlechte Schulen in Neukölln und ja, es gibt sogar Hartz-IV-Bezieher, die Geld, das für anderes vorgesehen war, für Kippen und Bier ausgeben. (By the way, sie müssen sogar, schließlich sind Ausgaben für Alkohol und Zigaretten im Hatz-IV-Regelsatz nicht vorgesehen.) Braucht jede Banalität einen Buschkowsky, der sie ausspricht? Muss der kleine Bezirksbürgermeister dafür bundesweit in jede Talk-Show? Tut es Not, dass Klein-Heinz dafür regelmäßig eine Drei-Gedanken-Kolumne in der Bild abliefert?

Ja es tut Not. Keiner sorgt wie DU für die die richtige Mischung aus Grusel und Erleichterung im Abendprogramm. Seit gefühlten zehn Jahren erklärst Du uns, dass sich in spätestens zehn Jahren die Menschen in Nordneukölln die Köpfe einschlagen, bereits jetzt fahren angeblich Menschen nicht mehr mit dem Auto durch Nord-Neukölln (Was haben wir über die StVO-Flüchtlinge gelacht!) und islamische Friedensrichter lösen die Justiz ab. Ui,ui,ui. Grrrruselig. Doch die Verantwortlichen werden von Dir knallhart benannt:
Die Armen sind nicht arm, weil sie als ehemalige Industriearbeiter aus dem Arbeiterbezirk Neukölln nun auf Hartz-Diät sind oder weil sie als MigrantInnen auf dem Wohnungsmarkt diskriminiert werden und eher als Deutsche überhöhte Mieten in Kauf nehmen müssen. Wer schlecht deutsch spricht, ist integrationsunwillig und hatte nicht etwas jahrelang keinen Möglichkeit Deutsch zu lernen, weil am Fließband nur wenige Vokabeln nötig waren … und er oder sie vor allem arbeiten und danach gefälligst wieder verschwinden sollte. Warum gehen die Mitglieder von Dir so gern herbeizitierten Familienclans noch mal illegalen Tätigkeiten nach? Nicht, weil viele von Ihnen seit Jahrzehnten ohne festen Aufenthaltstitel und nicht selten ohne Arbeitserlaubnis in Berlin leben? Niemals! Hat alles irgendwie mit Kultur und Tradition zu tun.

Deine Politik richtest Du dementsprechend aus. Den Armen soll das Kindergeld halbiert werden, wenn ihre Kinder nicht in die Schule gehen, Sinti und Roma respektive „südosteuropäische Saisonarbeiter“ sollen gefälligst woanders hin ziehen, wer Müll vom Balkon schmeißt soll den Anspruch auf Hartz-IV verlieren. Deine Klage, dass die Gebildeten und Aufsteigenden mit dem Möbelwagen abstimmen ist wehmütig. Statt zu fordern, dass auch die Armen ihren Möbelwagen für eine bessere soziale Durchmischung nach Steglitz-Zehlendorf oder in den Grunewald fahren, willst Du lieber den Zwangsumzug soweit weg wie möglich.

Anders als Dein Parteigenosse Sarrazin, dank Buch nun Multimillionär, verströmst Du Authentizität und Streetcredibility. Dir nimmt jeder ab, dass Du weist wovon Du redest, auch wenn Du ab und an die Prozentzahlen durcheinander wirfst oder die Angaben von bestechender Genauigkeit sind. Wir sagen nur Großclans mit 500 oder 1000 Menschen (Buschkowsky) bzw. 300 und 900 Mitgliedern (Buschkowsky sein kleiner Integrationsbeauftragter). Das ganze ist ein perfektes Geschäft auf Gegenseitigkeit: Du lieferst die Stichworte und die anderen Dir den guten Ruf als Experte und Anpacker.

So kann es noch viele Jahre weitergehen. Mit Dir oder mit dem Anderen. Denn wenn DU wie versprochen 2015 aufhörst, ein Nachfolger an DEINEN Aufgaben wachsen. Bis dahin wird es wohl noch viele persönliche Anrufe und einstweilige Anordnungen aus Deinem Büro geben. Heute wollen wir noch einmal Deine Ferkel sein, ab übermorgen dann wieder Deine Untertanen.

Deine Buşkowsky-Jugend

Ernennungskampf

Heute morgen in aller Frühe machte sich die Buşkowsky-Jugend die Ma­xi­me ihres Idol: »Man­che Men­schen han­deln mit dem Mund, an­de­re pa­cken mit der Hand an an« (Heinz Busch­kow­sky beim Bio-​Kar­tof­fel­pa­cken am 21.​8.​2011) zu eigen und begaben sich in den Kampf für die Ernennung Heinz Buschkowskys zum Patriachen von Neukölln auf dem Hermannplatz. Um unserer Liebe zu IHM Ausdruck zu verleihen, trugen alle Beteiligten einen Strauß Rosen mit sich rum. Transparente mit unserer Forderung nach »Monokulti statt Multikulti« wurde gehisst und Bürger über das Manifest der Buşkowsky-Jugend informiert.


Vertreter der Buşkowsky-Jugend mit Zuneigungsbeweisen.


Interssierte Bürger am Ernennungskampfstand.


Eines von vielen Transparenten die den Hermannplatz mit Inhalten versehen.

Bewerbung als Pressesprecher III

Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein. Ich bin aus echtem Buchenholz geschnitzt und bin noch in der Lage rohe Biokartoffeln mit der Hand zu zerquetschen. Wie mein hochgeliebter Buschkowsky packe ich also noch selbst an. Ich unterstütze Heinz Buschkowskys These ausdrücklich, dass nur den Familien Geld zusteht, deren Kinder auch zur Schule gehen. Frei nach dem Motto: »Kommt das Kind nicht in die Schule, gibt’s kein Kindergeld«. Die Menschen, die sich im Schlaraffenland Deutschland (, wo noch Milch und Honig aus den Wasserwerfern fließt) den Luxusort Neukölln als Migrationsziel aussuchten haben nun einmal »Familienriten, Geschlechterrollen und Gewalt als Herrschafts- und Kommunikationsformen« die es gilt durch eine kartoffelquetschende Hand zu zähmen. Außerdem sollten sie sich darüber im Klaren sein, dass »staatliche Leistungen auch mit der Erwartung einer Gegenleistung verbunden sind«. Damit sie hier auch wirklich ankommen, sollten sie also endlich unseren schönen Bezirk verlassen, in einem Prozess, bei dem sich die Spreu vom Weizen trennt. Um das Problem in Neukölln durch Wegzug zu katalysieren sollte sich die Buschkowsky-Jugend dafür einsetzen, dass Verdrängung endlich durch eine effektive Mietenpolitik stattfindet. Deshalb sollte auf Neuköllner Seite am Tempelhofer Feld ein Villenviertel entstehen. Das wäre für den Haushalt des Bezirks auch sehr günstig, kann man den bestehenden Zaun doch durch Starkstrom vor dem Gesindel schützen und müsste nicht eingerissen werden. Denn Mauern schützen nicht nur vor dem Links- und Rechtsfaschismus, sondern auch vor sozialer Realität. Das Problem der ungehinderten Zuwanderung aus Osteuropa, durch die Sinti und Roma aus Bulgarien und Rumänien wird die Verdrängung notwendiger denn je machen.

Zu meiner Person, ich kann Biokartoffeln noch selbst in Brotdosen packen, würde ein Buschkowsky-Brillenmodell tragen (, kann es mir aber nicht leisten), sehe seriös und vertrauenswürdig aus, esse gern Eisbein – bin also integriert – und bin Mitglied in einer Volkspartei der linken Mitte (SPD). Aufgrund meiner politischen Vita, sehe ich mich als einzig wahren Kandidaten für die Buşkowsky-Jugend, da ich das Prinzip der Geschlossenheit eingeatmet habe und mit Sicherheit schon einmal auf einem Stuhl saß, der bereits dem Gesäß meines Idols diente. Ich würde mich daher freuen in die nähere Auswahl dieser glorreichen Organisation zu kommen.

Mit freundlichen Grüßen
Arnold M.

Bewerbung als Pressesprecher II

Liebe Buşhkowskyjugend,

ich habe leider mein Geld gleich am Anfang des Monats versoffen und in Zigaretten investiert. Ich bin auch irgendwie viel zu faul, Euch extra ein neues Gedicht zu schreiben. Neulich hat unser Bürgermeister ja von den Stasimethoden der Buşkow­sky-Jugend gesprochen. Da ich mich mit Stasi und Stalinismus gut auskenne, dachte ich mir, dass ich mal einen Klassiker von mir auf die aktuelle politische Situation umschreibe. … und siehe da, es passt wie das Ei in den Becher. Ick will mich hiermit auf Euren Sprecherposten bewerben. Ich habe jahrelange Erfahrung in der Produktion von Gebrauchslyrik. Also nehmt mich, ich kann es.

Euer Johannes

Danksagung an einen Bezirksbürgermeister

Neigt euch vor ihm in ewigem Gedenken!
Sag auch du Buschkowsky den verdienten Dank.
Er kam, ein neues Leben dir zu schenken,
Als schon dein Bezirk in Chaos versank.

Er kam, aus deiner Not dich zu erretten,
Wo immer neues wächst, gedenke sein.
Hochhäuser ragen über Trümmerstätten
Und ihr Willkommen lädt uns herzlich ein.

Es wird ganz Deutschland einst Buschkowsky danken.
In jeder Stadt steht Kirsten Heisigs Monument.
Dort wird er sein, wo sich die Reben ranken,
Und selbst in Kreuzberg erkennt ihn ein jeder Student.

Dort wird er sein, wo sich von ihm die Fluten
Der Spree erzählen und des Berliner Doms.
Dort wird er sein in allem Schönen, Guten,
In Nordneukölln, an an des Kanales Strom,

Allüberall, wo wir zu denken lernen
Und wo man einen Lehrsatz streng beweist.
Vergleichen wir die Genien mit den Sternen,
So glänzt als hellster der, der Buschkowsky heißt …

Wir sind ihm begegnet im Abendblauen,
Und sind ihm begegnet im Morgenlicht.
In seinen Werken reicht er uns die Hand.
Band reiht an Band sich in den Bezirksbibliotheken,
Und niederblickt sein Bildnis von der Wand.

Auch in Rixdorf ist er zugegen.
Mit Sarrazin und Heisig steht er Stund um Stund,
In Gedanken überprüft er die Senatoren,
Und über einen dunklen Wiesengrund
Blickt in die Weite er, wie traumverloren.

Er geht durch die Betriebe schaut auf die Uhr,
Und auf der Sonnenallee tritt er zu anatolischen Bauern,
Seine Gesichtsfurche – eine Leidensspur.
Und Buschkowsky sagt: „Es wird nicht lang mehr dauern!“

Er spricht bei Bier und Wurstsalat.
Wie brüderlich und schlicht sagt er: „Genossen!“
Ein jedes Wort, das Buschkowsky spricht, ist Tat,
Aus einem Stück sind Wort und Tat gegossen.

Im Körnerpark sucht er auf die Galerie,
Und alle Bilder sich vor ihm verneigen.
Die Farbentöne leuchten schön wie nie
Und tanzen einen bunten Lebensreigen.

Mit Arnold Mengelkoch sitzt er auf der Bank,
Kirsten Heisig setzt sich nieder zu den beiden.
Und eine Ziehharmonika singt Dank,
Da lächeln sie, selbst dankbar und bescheiden.

Die Jugend zeigt euch ihre Meisterschaft
In Sport und Spiel – und ihr verteilt die Preise.
Dann summt ihr mit die Worte „lernt und schafft“,
Wenn sie zum Abschied singt die neue Weise.

Nun lebt er schon und wandert fort in allen
Und seinen Namen trägt der Frühlingswind,
Und in dem Bergsturz ist sein Widerhallen
Und Buschkowskys Namen buchstabiert das Kind.

Wenn sich vor Freude rot die Wangen färben,
Dankt man dir, Buschkowsky, und sagt nichts als: „Du!“
Ein Armer flüstert „Buschkowsky“ noch im Sterben
Und Buschkowskys Hand drückt ihm die Augen zu.

Dort wirst du sitzen mit uns in der Runde
Und teilst mit uns die Speise und den Trank.
Wir heben, grüßend dich, das Glas zum Munde
Und singen dir und sagen Buschkowsky Dank.

Buschkowsky: so heißt ein jedes Sehnen.
Buschkowsky: so heißt des Bezirkes Morgenrot,
Buschkowsky beschwören aller Mütter Tränen:
„Buschkowsky! O ende du die Multikulti-Not.“

Wer je wird angeklagt der klaren Worte wegen,
Aufrecht stehst du in dem mit vor Gericht.
Die Richter aber ihre Hände legen
Vors Auge, denn sie blendet soviel Licht.

Du trittst herein, welch eine warme Helle
Strömt von dir aus und was für eine Kraft
Und der Gefangene singt in seiner Zelle,
Er fühlt als Riese sich in seiner Haft …

Im Wasserfall und in dem Blätterrauschen
Ertönt dein Name, und es zieht dein Schritt
Ganz still dahin. Wir bleiben stehn und lauschen
Und folgen ihm und gehen leise mit.

Du Freund der Neuköllner, du, ihr allerbester,
Was je war rühmenswert, blüht dir zum Ruhm.
Es spielt, den Weltraum füllend, ein Orchester
Das hohe Lied von Buschkowsky Heldentum …

Gedenke, Neukölln, deines Freunds, des besten.
O danke Buschkowsky, keiner war wie er
So tief verwandt dir Rixdorf ist und Rudow
In ihm vereint. Er überquert das Meer,

Und kein Höhe setzt ihm eine Schranke,
Kein Feind ist stark genug, zu widerstehn
Dem Mann, der Buschkowksy heißt, denn sein Gedanke
Wird Tat, und Buschkowsky Wille wird geschehn.

Vor Buschkowsky neigt euch, Fahnen, laßt euch senken!
Es soll ein ewiges Gedenken sein!
Erhebt euch, Fahnen, und weht im Gedenken
An Buschkowsky bis hinüber in den Friedrichshain.

In Buschkowskys Namen wird Neukölln sich einen.
Er ist es, der den Bezirk uns erhält.
So bleibt er unser und wir sind die Seinen,
Und Buschkowsky, Buschkowsky heißt das Glück der Welt.

Die Neuköllner werden sich vor dir erheben,
Genosse Buschkowsky, und zu dir erhebt
Mein Neukölln sich: in unserm neuen Leben
Das Leben Buschkowskys ewig weiterlebt.

Bewerbung als Pressesprecher

Liebe Buşhkowskyjugend,

große Männer, brauchen kleine Hofdichter. Ich habe Euren Aufruf gelesen und würd gern mein kleines Licht auf den großen Bezirksbürgermeister strahlen lassen. Hier mein Gedicht für die Buşhkowskyjugend.
Euer Hotte.

Schwur dem Bürgermeister
Auch die Sonne hoch im Äther
grüßt dich, Vater aller Väter.
Und die Sonne sagt’s den Bäumen,
die den Rathausplatz umsäumen,
und die Ulmen leise rauschen,
unter denen wir DIR lauschen:
Harte Worte, harte Taten,
lass uns nicht mehr lange warten,
lass uns Spüren DEINE Hände,
was DU begannst, bringen wir zu Ende!

»SPD« schlägt wieder zu

Bereits am 18. August hatten wir auf die dreisten Wahlkampfstörer hingewiesen. Unter dem Phantasienamen »SPD« treten sie auf, um unser Idol Heinz Buschkowsky als fetten Alkoholiker zu verunglimpfen. Nun haben die Störer, die Satire »nach guter alter Stasi-Manier« (PM von Heinz Buschkowsky, vom 25.8.2011) machen, dem amtierenden Bürgermeister einen neuen Streich gespielt. Ein neues Plakat ist in Neukölln aufgetaucht:

Für außenstehende ist die Verunglimpfung kaum zu entziffern. Die Spötter von der »SPD« zielen auf eine Äußerung Buschkowskys im Stern. Darauf angesprochen, dass sich Migranten in Neukölln nicht mal mehr an die Verkehrsregeln halten würden, erklärte unser Idol:

Es gibt Leute, die fahren deshalb nicht mehr mit dem Auto durch Neukölln- Nord. Man trifft dort schon auch auf Subkulturen, in denen mitteleuropäische Umgangsformen einfach nicht mehr gelten – kraft Mehrheit.

(Stern, 26.8.2009)

Auf dem Plakat der »SPD« wird Heinz Buschkowsky als jemand dargestellt, der auf einem Motorrad mit überhöhter Geschwindigkeit und ohne den vorgeschriebenen Sturzhelm durch Neukölln rast. Das Motorrad ist darüber hinaus nicht verkehrstüchtig. Offenbar fehlen Blinker und Fußrasten. Eine Fahrerlaubnis bzw. einen Führerschein der Klasse A besitzt Buschkowsky nicht. Die beliebte Richterin Kirsten Heisig hätte ihn dafür sicher in den Knast gesteckt.

Möglich, dass die Schmähkritik von der Neuköllner CDU stammt, die hatte nämlich nach einem Interview, das Buschkowsky der Jungen Freiheit gab, erklärt: »Ich fordere die SPD auf, ihren Bezirksbürgermeister aus dem Verkehr zu ziehen.« (Berliner Morgenpost, 15.03.2005) Hier erkennt man, dass auch die CDU auf die Phantasiegruppe »SPD« anspielt.

Svenja Richter, kommissarische Sprecherin der Buşkow­sky-Jugend erklärt:

Es scheint für die CDU noch ein langer Weg hin zu einer demokratischen Partei zu sein. Eine Wahlkampfkampagne unter falschen Namen und im Dunkeln gegen einen amtierenden »SPD«-Bezirksbürgermeister ist keine Form des demokratischen Wettstreits miteinander.

Teil einer Jugendbewegung III

Nun heißt es nicht nachlassen! Wir freuen uns weiter über neue Zusendungen!


Teil einer Jugendbewegung II

Über das Wochenende erreichten uns weitere Bilder von Denkmalsetzungen für Kirsten Heisig! Vielen Dank für die große Unterstützung und weiter so (aber bitte etwas mehr Wert auf Orthographie legen)!

Zwischenzeitlich führte unser Übergangspressesprecher Mohammad Müller einen Small Talk mit der Jungle World und gab ein Interview bei FluxFM.


Teil einer Jugendbewegung

Heinz Buschkowsky sagte: »Es muss zwei Kirsten Heisigs gegeben haben, das ist für mich zweifelsfrei« (Heinz Buschkowsky in Menschen hautnah, 19.05.2011) und in Kürze wird es 1000 St.-Kirsten-Heisig-Boulevards geben! Unser Appell an alle Neuköllner Kirsten Heisig ein Denkmal zu setzen wurde erhört, wie weitere Bildzuschriften die uns heute erreicht haben zeigen.

Engagement im Sinne der Sache

Stolz können wir mitteilen, dass sich unser Engagement für das große Ganze zu einer Jugendbewegung verselbstständigt hat. Gestern erreichten uns Bilder der ersten Straßenumbenennung in Neukölln.

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Gemäß der Forderung unseres Manifests und dem Ruf unseres Idols:

Ir­gend­wann, wenn auch die Vor­schrif­ten nichts da­ge­gen haben, soll­te man die­ser au­ßer­ge­wöhn­li­chen Per­son ein klei­nes Denk­mal set­zen. Und sei es nur das Na­mens­schild für einen Platz oder eine Stra­ße. (Heinz Busch­kow­sky in der Ber­li­ner Mor­gen­post vom 26.​06.​2011)

folgend, sind engagierte Jungbürger zur Tat geschritten. Sie machen sich dabei die Maxime unseres Idol: »Manche Menschen handeln mit dem Mund, andere packen mit der Hand an an.« (Heinz Buschkowsky beim Bio-Kartoffelpacken am 21.8.2011) zu eigen. Weser- und Rütlistraße heißen ab heute Sankt-Kirsten Heisig Boulevard. Wir freuen sehr uns über dieses aktive Mahnen und Gedenken im Herzen von Neukölln das ab nun die Schüler auf ihrem Weg in die Rütlischule begleitet. Die Jugendrichterin Kirsten Heisig, die sich unter tragischen Umständen selbst tötete, war eine der treuesten Mitstreiterinnen Buschkowskys und seine Schwester im Geiste. Sie setzte sich mit gnadenlosem Engagement für Kinder und Jugendliche in Neukölln ein. Sie war eine der ersten, die den Zusammenhang von Schulschwänzen und kriminellen Machenschaften der migrantischen Jugendlichen in Neukölln durchschaute und für strenge Sanktionen eintrat. Sie »kritisierte, dass manche Bezirke keine Bußgeldverfahren durchführen« und forderte »geschlossene Heime« für kriminelle Kinder unter 14 Jahren (Tagesspiegel, 03.07.2011). So sozial und weitsichtig, wie wir ihn kennen, nahm Buschkowsky diese Forderung nach klaren Sanktionen gegen Schulschwänzer auf. »Kommt das Kind nicht in die Schule, kommt das (Kinder)Geld nicht auf das Konto.« (Tagesspiegel, 13.09.2010) Sein großes Herz für die Neuköllner Jugendlichen zeigte er unlängst diesen Sommer als er die Jugendlichen von 48 Einrichtungen der Jugendhilfe befreite, die wie wir alle wissen die Kinder durch ihre Kuschelerziehung verderben. Denn mit Samthandschuhen kommt man bei ihnen nicht weiter. Es braucht Druck auf alle Schulschwänzer oder sagen wir doch besser gleich: auf alle potentiellen Schwerverbrecher.

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Deshalb rufen wir alle Neuköllner Bürger dazu auf: Benennt eure Straßen um, setzen wir Kirsten Heisig ein Denkmal! Fortschritte werden hier dokumentiert. Wir freuen uns also über weiteres Bildmaterial.

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On Air

Radio Obskura hat sich mit einem Sprecher der Buşkowsky-Jugend über Kartoffelsäcke, Monoplex und den Buşkowsky-Bazar unterhalten.