PM: „Er wollte Schwein und nicht mehr Ferkel sein.“

Buşkowsky-Jugend führerlos / Bewerbungen werden ab sofort entgegengenommen

Krisenstimmung bei der Buşkowsky-Jugend: Die Pläne zur Errichtung des Patriarchats in Neukölln haben einen Rückschlag erlitten. Statt wie geplant alle Parteien zu unterwandern um sie von innen heraus aufzulösen, hat einer geredet: Hans-Peter Gençlik. Der selbsternannte Pressesprecher wurde darauf hin mit sofortiger Wirkung aus der Buşkowsky-Jugend ausgeschlossen. Svenja Richter erklärte:

Er hat damit unser Arkanprinzip verletzt. Schuld war offenbar der Geltungsdrang von Herrn Gençlik. Er wollte wohl selbst Schwein und nicht mehr Ferkel sein.

Man leite zwar aus Buschkowskys Äußerung:

Wer […] wiederholt Müll vom Balkon schmeißt, soll nach der dritten Ermahnung keine Sozialhilfe mehr bekommen.

(Die Welt, 20.06.2008) ab, dass auch Sünder eine zweite und dritte Chance erhalten sollen. Es sei jedoch nicht die erste Verfehlung von Herrn Gençlik. Er habe bei der Aktion „Kartoffelherzen für Hartz-Kartoffeln“ am vergangen Sonntag einen Sack Kartoffeln geklaut (siehe Foto). Darüber hinaus habe Gençlik seine sächsischen Wurzeln verheimlicht.

Mit so einem Sprecher kann man nicht glaubhaft gegen die zu erwartende Armutsmigration aus dem Südosten vorgehen, vor der unser Idol jüngst gewarnt hat

(BZ, 23.8.2011) argumentiert Svenja Richter und zitiert Buschkowsky:

Es sind nicht alle Migranten Gewalt- und Serientäter.

aber

Schon um weitere Opfer zu vermeiden, müssen diese Unbelehrbaren weggesperrt und bei Ausländern – da wo es rechtlich möglich ist – auch abgeschoben werden

(dpd, 12.1.2008) Man wolle daher den Kontakt mit den sächsischen Behörden suchen. Wegen der „Schwachmaten“ an den Berliner Gerichten (Tagesspiegel, 24.08.2011), sei mit einer effektiven Strafverfolgung in der Bundeshauptstadt nicht zu rechnen.

Auf die Frage, wie es nun weitergehen solle, antwortete Richter:

Für eine straff hierarchisch organisierte Bewegung wie der unseren, ist es eine schwierige Situation. Wir fordern daher alle Neuköllner(!) Buschkowskyfans mit Führungsqualität auf, sich in den Dienst der Buşkowsky-Jugend zu stellen.

Aus den Personen, die eine schriftliche Lobpreisung Buschkowskys einreichen, werde man einen neuen Führer per Akklamation bestimmen. (Bei gleicher Qualifikation werden Männer bevorzugt.)

Lobpreisungen bitte an: buschkowskyjugend@mail.ru